Die Fettlöslichen

Die Wasserlöslichen

Phyllochinon

Empfohlene Tagesmenge
60 bis 100 Mikrogramm

Wirkungsweise








Mangelsymptone





Gesundheitsnutzen



Achtung

Natürliche Quellen







Küchentipps

Der Bedarf an diesem Vitamin ist zwar sehr gering, ebenso auch die Speicherfähigkeit im Körper. Schon wenige Tage nach einer Vitamin-K-freien Ernährung ist die Blutgerinnungszeit deutlich verlängert. Vitamin K ist wegen der Bildung von Prothrombin, der Vorstufe des Gerinnungsenzyms Trombin, unentbehrlich für die normale Blutgerinnung. Das Vitamin ist am Einbau von Kalzium und Vitamin D in den Knochen beteiligt. Nach neuen Forschungen als Osteoporose-Schutz, wirkt mit am Kohlenhydrat- bzw. Glukosestoffwechsel. Es ist von großer Bedeutung für die gesamte Altersvitalität.

Wenn die Darmbakterien geschädigt sind, zum Beispiel unter dem Einfluss von Antibiotika, Sulfonamiden oder Abführmitteln, muss die Darmflora möglichst rasch wieder aufgebaut werden. Auch bei Gallen- und Lebererkrankungen ist die Vitamin-K-Versorgung gefährdet. Ein hoher Alkoholkonsum und zu viele Süßigkeiten können den Darm bei der Produktion von Vitamin K behindern.

In der ärztlichen Therapie wird Vitamin K zum Beispiel eingesetzt bei schweren Menstruationsstörungen, bei Blutungsneigung im Auge, bei Anfälligkeit zu Schlaganfällen.

Vitamin K als Arznei ist giftig. Keine Selbstmedikation!

Bei einer guten Ernährung und einer gepflegten Darmflora ist von einem guten Vitamin-K-Spiegel auszugehen. Vitamin K ist reichlich in allen Kohlarten und grünen Blattgemüsen vorhanden: Spinat, Mangold, Feldsalat, Lauch, grüne Salate. Des Weiteren in Maisöl, Olivenöl und Sojaöl. Dagegen sehr wenig in Wurzelgemüsen, Früchten und Getreide. Weil Kühe Grünes fressen, findet sich Vitamin K auch in fetthaltigen Milchprodukten wie: Vollmilch, Butter, Käse, Rahm, Joghurt, Quark. Ferner kommt es in Fisch, Fleisch, Leber und im Eigelb vor.

Gegen Hitze (bis ca. 120 °C) ist das Vitamin relativ unempfindlich. Helles Tageslicht zerstört es aber. Deshalb die Gemüse und Salate immer abgedeckt im Dunklen liegen lassen. Auch Alkalien (Natron) und starke Säuren (zuviel Essig) zerstören das Vitamin K.

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